Mallorca erlebt seit dem 18. Juli die dritte Hitzewelle des Sommers, die bis Sonntag (26.07.2026) andauern und von extrem hohen Temperaturen geprägt sein wird. Die staatliche Wetterbehörde Aemet auf den Balearen warnt vor dieser außergewöhnlichen Wärmewelle, die durch eine warme Luftmasse aus Nordafrika verursacht wird.
Bereits im Juli sorgte eine erste Hitzewelle für starke Temperaturanstiege, die sich vom 5. bis 12. Juli erstreckte. Nach einer kurzen Abkühlung kehrte die afrikanische Warmluft am 18. Juli zurück und trieb die Temperaturen erneut in die Höhe. Besonders bemerkenswert war die Nacht vom 20. Juli in Palma, die als die heißeste Nacht in der Geschichte der Stadt verzeichnet wurde. Experten warnen, dass dieser Rekord angesichts der erwarteten schwülen Nächte, bei denen die Temperaturen nicht unter 25 °C fallen, möglicherweise bald übertroffen wird. Solche Temperaturen erschweren den Schlaf erheblich.
Auch die vergangene Nacht war mit Tiefstwerten um 27 bis 28 °C in Küstenorten wie Puerto de Sóller, Capdepera und Banyalbufar besonders heiß und schwül. Tagsüber wird die Hitze vor allem im Inselinneren mit Höchstwerten bis zu 39 °C drückend sein. Hier gilt eine orangefarbene Hitzewarnung, während im Rest der Insel eine gelbe Warnstufe bei bis zu 38 °C ausgerufen wurde. Die Wetterlage ist geprägt von mittleren bis hohen Wolken, Morgennebel, Staub in der Luft sowie leichten Nordostwinden und Küstenbrisen.
Am 22. Juli bleibt die Hitze bestehen, wenn auch mit leicht sinkenden Temperaturen. Die Warnung für den Levante-Bereich entfällt, doch im Landesinneren und in anderen Regionen Mallorcas bleiben die Warnungen aktiv. Die Bedingungen bleiben schwül mit ähnlichem Wetterbild und leichten östlichen Winden.
Diese Hitzewelle zeigt eindrücklich, wie stark das Klima auf Mallorca vom nordafrikanischen Wetter beeinflusst wird und wie wichtig es ist, sich auf solche Extremtemperaturen vorzubereiten.
Quelle: Agenturen




